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Barockkirche St. Peter

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Festliches Neujahrskonzert

Am Donnerstag, den 1. Januar 2015, 17 Uhr findet das traditionelle Neujahrskonzert in der Barockkirche St. Peter statt. Auch in diesem Jahr erklingt die besonders festliche Instrumentalkombination Trompete und Orgel. Der herrliche barocke Kirchenraum wird das Seinige dazu beitragen, dieses Konzert zum Erlebnis werden zu lassen.
Johannes Sondermann, Solotrompeter des Symphonieorchesters des SWR Baden-Baden und Freiburg und Johannes Götz, Organist der Barockkirche haben für dieses Konzert zündende Stücke von Bach, Viviani, Torelli, Händel, Petrali u. a. einstudiert.
Freuen Sie sich auf eine gutgelaunte musikalische Begrüßung des neuen Jahres!




Benefizkonzert für das Zähringerzentrum

Gregorianik & Saxophon
Schola Gregoriana der Hochschule für Musik Freiburg
Holger Rohn, Saxophon
Leitung: Christoph Hönerlage

Benediktinerklöster gehören zu den vornehmsten Pflegestätten des Gregorianischen Chorals – seit seiner Einführung im Frankenreich vor etwa 1200 Jahren. Auch die Mönche in St. Peter auf dem Schwarzwald haben ihn über 700 Jahre lang beim Stundengebet und in den Messfeiern gesungen. Die Schola Gregoriana der Musikhochschule Freiburg vergegenwärtigt uns diese Tradition und bietet Interpretationen, die neueste Forschungsergebnisse berücksichtigen. Die Improvisationen von Holger Rohn bilden ein reizvolles Pendant dazu.


Robert Eugler Malerei – Musik – Meditation
Vernissage mit Wandelkonzert

Robert Eugler
Tara Boumann, Klarinette

Werke des Malers Robert Eugler zu Gast in St. Peter

Der Freiburger Künstler Robert Eugler (www.robert-eugler.com) geht den Weg zunehmender Reduktion, um, ganz abhängig von Lichteinfall und -intensität, Räume zu verwandeln. Er ordnet Werke aus seinem Schaffen herausragenden Räumlichkeiten der ehemaligen Benediktinerabtei zu. Erleben Sie die Verwandlung von Stiegenhaus, Fürstensaal und Bibliothek als spirituelle Räume mit neuem Hintersinn!

Tara Bouman ist als Klarinettistin weltweit gefragt. Ihre Fähigkeit besteht im Aufgreifen von Stimmungen – es ist faszinierend zu hören, wie sie ihnen Ausdruck und Klang verleiht. Dabei beherrscht sie die ganze Klarinettenfamilie mit ihren virtuosen und lyrischen Möglichkeiten perfekt. Tara Bouman realisiert mit ihrem Ehemann Markus Stockhausen viele künstlerische Projekte, wirkt aber auch als gefragte Solistin im Bereich der Neuen Musik.

Beginn ist um 17 Uhr an der Pforte des Geistlichen Zentrums, der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Orgelkonzert
„Mit Bach durch die Regio“

Werke von Bach und Szathmáry
(Uraufführung einer Komposition Szathmárys zum 70jährigen Ende des 2. Weltkrieges)
Zsigmond Szathmáry, Orgel
Olaf Tzschoppe, Schlagzeug

Im Mai 2014 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 70. Mal. Anlass für uns, diesem Jubiläum Raum zu geben. Der renommierte Interpret und Orgelprofessor Zsigmond Szathmáry ist durch sein Geburtsjahr 1939 Protagonist dieser Epoche und daher prädestiniert, ein Werk zu komponieren, das den Opfern dieser größten globalen Katastrophe des 20. Jahrhunderts gewidmet ist.

Olaf Tschoppe und Zsigmond Szathmary

Karin KarleOrgelkonzert
„Mit Bach durch die Regio“

Karin Karle an der neuen Ahrend-Orgel

Die neue Ahrend-Orgel auf dem Lindenberg mit ihrer barocken Klangsprache bereichert die Orgellandschaft des Schwarzwalds. Hören Sie Orgelmusik von J. S. Bach und Nicolaus Bruhns, einem hochoriginellen Vertreter der norddeutschen Schule des Barock.

Tango in der Barockkirche St. Peter

Der argentinische Tango ist populär wie nie zuvor. Seit Astor Piazzolla diese musikalische Form revolutionierte, ist die Tangomusik weltweit präsent in Konzerten, Shows und Filmen. Martin Palmeri, argentinischer Komponist, bringt in seiner Misa Buenos Aires den Tango in die Kirchenmusik. Dabei ist es verblüffend, wie er es schafft, die Tangoklänge mit der Polyphonie Johann Sebastian Bachs zu verknüpfen und so eine neue Palette musikalischer Ausdrucksfähigkeit bietet. Das 2008 komponierte Werk offenbart eine organische Verbindung von Klassik und Emotion, von Sakralmusik und südamerikanischer Glut, von traditioneller Kirchenmusik und dem Tango. Sie ist ein Welterfolg, unzählige Aufführungen von New York bis Rom begeistern die Zuhörer.
Der Kammerchor Hochschwarzwald wird das Werk zusammen mit dem Komponisten am Klavier und einem Tangoensemble unter der Leitung von Johannes Götz am Sonntag, den 14. Juni 2015 um 17 Uhr in der Barockkirche St. Peter zur Aufführung bringen. Die Solopartie übernimmt die Altistin Judith Ritter aus Karlsruhe. Den ausdrucksstarken Bandoneonpart wird Wolfgang Weniger spielen, die Streicher werden von Felix Borel angeführt.
Die Messe wird ergänzt durch bekannte Tangos.

Kammerchor Hochschwarzwald

Internationaler Orgelzyklus St. Peter

Seit Jahrzehnten findet im Sommer eine Reihe mit hochkarätigen Orgelkonzerten statt. Interpreten aus verschiedensten Ländern präsentieren ihre Orgelkultur. Vorgeschaltet ist in diesem Jahr die Weihe der neuen Chororgel.

26. Juli, 10:00 Uhr,
10 Uhr Festlicher Gottesdienst mit Orgelweihe

durch Prälat Domkapitular em. Dr. Klaus Stadel
 
Frederic Belli26. Juli, 17:00 Uhr
Frederic Belli, Posaune; Johannes Götz Orgel


Im Eröffnungskonzert am 26. Juli um 17 Uhr kann man das erste Mal den Klang der neuen Chororgel und den harmonischen Zusammenklang mit der 2014 revisionierten Hauptorgel erleben. Johannes Götz, Bezirkskantor und musikalischer Hausherr der Barockkirche, wird die neue Orgel präsentieren. Brillianter Bläserklang unterstreicht dabei den Festcharakter dieses Tages – gemeinsam mit Frederic Belli, einem der profiliertesten Posaunisten Deutschlands und Soloposaunisten beim SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, wird Johannes Götz begeisternde Werke von Händel, Mendelssohn, Liszt, Franck und Ropartz darbieten.
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Colin Walsh2. August,
Colin Walsh, England


Mit Colin Walsh kommt am Sonntag, den 2. August ein langjähriger Gastorganist aus Lincoln, England in die Barockkirche. Walshs Orgelspiel ist die perfekte Symbiose englischer Kathedralmusik mit französischer Romantik. Er studierte u. a. bei Jean Langlais in Paris und spielte Werke Messiaens in Gegenwart des Komponisten. Walsh ist Organist an der Kathedrale in Lincoln mit ihrer herrlichen Willis-Orgel und Dozent in Cambridge. Er wird u. a. Werke von Wesley, Franck und Vierne darbieten.
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Sophie-Veronique Cauchefer-Choplin9. August,
Sophie-Veronique Cauchefer-Choplin,
Paris/London


Im Konzert am Sonntag, den 9. August wird Sophie-Véronique Cauchefer-Choplin aus Paris zu hören sein. Sie ist seit 1985 nach großer internationaler Karriere die zweite Titularorganistin neben Daniel Roth an der großen Cavaillé-Coll-Orgel in Saint Sulpice in Paris. Sophie-Véronique Cauchefer-Choplin ist zudem eine der besten Improvisatorinnen ihrer Generation. Sie erhielt als erste Frau einen Preis beim internationalen Orgelwettbewerb in Chartres. In ihrem klassischen Programm mit Werken u. a. von Clérambault, Bach und Mendelssohn wird sie als Höhepunkt ihr geniales Improvisationstalent unter Beweis stellen.
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Władysław Szymański16. August,
Władysław Szymański, Polen


Das Konzert am Sonntag, den 16. August wird von Władysław Szymański aus Katowize gestaltet. Er ist Organist an der Adalbert-Basilika in Mikolow und Professor an der Musikhochschule in Katowize. Zudem ist er Dekan der Instrumentalmusikabteilung. Wladyslaw Szymański konzertiert in ganz Europa, ferner macht er Aufnahmen für Rundfunk, Fernsehen und CDs und ist Jurymitglied bei Orgel- und Kompositionswettbewerben. Wladyslaw Szymanski versteht es, romantische Orgelwerke sehr packend darzustellen, seine Virtuosität dient profilierter Interpretation. Im Konzert werden Werke von Bach, Ritter, Nowowiejski und Freyer zu hören sein. Freyers Konzertvariationen über eine Kirchenmelodie von Bortnianski bilden den Höhepunkt russischer Orgelkomposition im 19. Jahrhundert.
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Simon Johnson23. August,
Simon Johnson, London


Im Konzert am Sonntag, den 23. August gibt sich einer der profiliertesten Interpreten aus Großbritannien die Ehre: Simon Johnson, Organist der St. Paul’s Cathedral in London, wo er auch bei königlichen Anlässen Orgel spielt, so wie beim diamantenen Jubiläum der Queen. Außerhalb dieser liturgischen Anlässe ist er ein gefragter und vielbeschäftigter Konzertorganist in ganz Europa und in USA. Er arbeitet regelmäßig mit bedeutenden Orchestern, wie mit dem London Symphony Orchestra und dem Royal Philharmonic Orchestra. Simon Johnson spielte das große Orgelsolo im oskar- und grammygekrönten Musical-Soundtrack für „The Grand Budapest Hotel“. Besonders gespannt sein darf man in St. Peter auf seine Interpretation der Sonate über den 94. Psalm von Julius Reubke.
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Hana Bartošová30. August,
Hana Bartošová, Tschechien


Hana Bartošová gehört zu den bedeutendsten Organisten in Tschechien und propagiert tschechische Musik im Ausland. Ihre konzertante Tätigkeit führte sie in fast alle Länder Europas, nach Russland und in zwei Tourneen durch die USA. Bereits während ihrer Studienzeit an der Janácek-Akademie in Brno erhielt sie viele Preise und Anerkennungen bei internationalen Wettbewerben. In ihrem umfangreichen Repertoire widmet sie sich im Besonderen der tschechischen Musik vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik. Hana Bartošová wird im Konzert am Sonntag, den 30. August ein hörenswertes Programm darbieten, das von Werken von Petr Eben umrahmt wird. Zwei Sätze aus dem „Labyrinth der Welt“ und dem „Paradies des Herzens“ sind aus Petr Ebens letztem Orgelzyklus entnommen und zählen zu den Höhepunkten seines künstlerischen Schaffens. Barocke Orgelmusik von Bach, Kuchař, Seger und Vaňhal und eine spätromantische Fantasie von Josef Klička werden dazwischen erklingen.
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Hana BartošováEinführungsvortrag mit Meinrad Walter


Marienvesper
von C. Monteverdi

Ensemble Resonance
Les Cornets Noirs
Leitung: Johannes Tolle

Barocker Glanz für alle Sinne! Claudio Monteverdis ebenso monumentale wie filigrane “Marienvesper” aus dem Jahr 1610 ist das richtige Werk für die Barockkirche St. Peter. Und was vereint dieser Komponist nicht alles: opernhafte Dramatik und altehrwürdige Gregorianik, instrumentale Virtuosität und kantable Melodik, musikalische Affektschilderung und räumliche Echo-Effekte, leidenschaftlicher Sologesang und mehrchörige Klangpracht. Wenn der Solotenor mit dem eröffnenden Ruf beginnt und sogleich die Fanfare des Hofes von Mantua mitsamt dem liturgischen Ruf “Gloria Patri et Filio” folgt, dann öffnet sich ein Kosmos barock-musikalischer Formen. Kein geistliches Werk jener Zeit ist so facettenreich wie diese von erstrangigen Spezialisten der Alten Musik dargebotene Vespermusik zu Ehren der Gottesmutter.

Les Cornets Noirs
Les Cornets Noirs

MEMORIAL
John Henry Newman (1801-1890)

Johannes Götz, musikalische Gestaltung;
Meinrad Walter, Moderation
In Zusammenarbeit mit der John-Henry-Newman-Gesellschaft

John Henry Newman, ein großer Theologe des 19. Jahrhunderts, steht für die erneuerte Sicht des Gewissens und den Respekt vor dem Glaubenssinn des Gottesvolkes, für eine zukunftsweisende Theologie und Spiritualität. Auch zur Musik hatte er eine enge Beziehung: Seit dem zehnten Lebensjahr spielte er Violine. Sogar von einer komischen Oper des Vierzehnjährigen für die Geschwister wissen seine Biographen zu berichten. Vor allem aber hat er den Text zu dem berühmten Oratorium „The Dream of Gerontius“ geschaffen, das Edward Elgar komponiert hat. Das Memorial erinnert mit Worten und Klängen an diesen wahrhaft originellen Menschen, der 2010 heiliggesprochen wurde.



J. S. BachConcert spirituel
mit Werken von Johann Sebastian Bach
Christine Busch, Violine

Bach an der Orgel oder am Cembalo – das ist ein vertrautes Bild. Der Thomaskantor war aber auch ein hervorragender Violinist! Vielleicht war die Geige sogar das erste Instrument, das er als Kind erlernt hat. Später berichtet sein zweitältester Sohn Carl Philipp Emanuel, dass der Vater die Violine nicht nur „rein und durchdringend“ gespielt habe, sondern mit ihr auch „das Orchester in der größeren Ordnung“ gehalten hat als das am Tasteninstrument möglich gewesen war. Gipfelpunkte des Bach’schen Komponierens für Violine solo sind seine um 1720 niedergeschriebenen Sonaten und Partiten. Tanzsätze und Polyphonie begegnen sich. Tiefgründigstes Werk dieser Art ist die berühmte „Chaconne“, in der Bach zeigt, wie ein einziges Thema auf einem einzigen Instrument sich in einen musikalischen Kosmos verwandeln kann.

Christine Busch
Christine Busch

Bachkantate zum Mitsingen
BWV 61 „Nun komm der Heiden Heiland“

Aufführung am Sonntag, 13. Dezember im Gottesdienst um 10 Uhr

Advent 1714 in der Weimarer Schlosskirche: Johann Sebastian Bach beginnt mit einer festlichen Ouvertüre, und er schließt mit einer Tonleiter der Geigen himmelwärts. Alles in dieser Kantate dreht sich um das „Kommen“ des Heilands. Besonders eindrucksvoll zupfen die Streicher sein „Anklopfen“ an der Herzenstür im Bass-Rezitativ. Die Einstudierung dieser Bach-Kantate in der Katholischen Akademie Freiburg (Bezirkskantor Johannes Götz) wird begleitet von theologisch-musikalischen Impulsen (Prof. Dr. Meinrad Walter). Am dritten Adventssonntag erklingt die Kantate dann als gottesdienstliche Verkündigung mit Orchester, Vokalsolisten und Tagungschor in der Barockkirche St. Peter.

Bachkantate zum Mitsingen

Weihnachtskonzert
Markus Stockhausen, Trompete
Jasper van’t Hof, Piano
Kammerchor Hochschwarzwald
Leitung: Johannes Götz

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Im diesjährigen Weihnachtskonzert beschreitet der Kammerchor Hochschwarzwald neue Wege. Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, für dieses Konzert zwei der herausragendsten europäischen Jazzmusiker zu gewinnen. Der Kammerchor lotet die Wurzeln der Weihnachtsmusik in Europa vom nordischen joik bis zum französichen noel aus. Markus Stockhausen und Jasper van’t Hof werden Grenzen verwischen und neue musikalische Horizonte erschließen.

Markus Stockhausen
Markus Stockhausen