B a r o c k k i r c h e   S t .   P e t e r



Barockkirche St. Peter

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Festliches Neujahrskonzert

Werke von Bach, Mozart, Hertel, Marcello, Viviani, Sullivan und Verdi

Immanuel Richter, Trompete (Solotrompeter des Basler Symphonieorchesters)
Johannes Götz, Orgel

Freuen Sie sich darauf, das Neue Jahr wieder mit einem festlichen und heiteren Neujahrskonzert in der Barockkirche St. Peter zu begrüßen: Die glasklaren und perlenden Trompetenklänge und die raumfüllende Orgelmusik werden dieses Mal dargeboten von Immanuel Richter (Solotrompeter des Basler Symphonieorchesters) und Johannes Götz, dem musikalischen Hausherrn der Barockkirche.

Johannes Sondermann und Johannes Götz

Concert spirituel
Die Primadonna und der russische Dichter

Pauline Viardot-Garcia und Iwan Turgenjew

Györgyi Dombradi, Mezzosopran
Lambert Bumiller, Klavier
Siemen Rühaak, Rezitation

Pauline Viardot war ein gefeierter Opernstar im 19. Jahrhundert. Auch als Komponistin trat sie in Erscheinung und viele befreundete Musiker wie Berlioz, Chopin, Schumann und Brahms schätzten ihre Werke. Der glühendste Verehrer war der russische Dichter Turgenjew, beide verband eine innige Freundschaft. Was liegt näher, als die schönsten Lieder der Operndiva mit einer humorvollen Erzählung des Dichters zu kombinieren?
Das Duo Dombradi/Bumiller ist engagierter Vermittler der Musik Viardots und es hat eine CD mit Werken der Komponistin herausgebracht, die mit höchster Bewertung besprochen wurde.
Siemen Rühaak gehört zu den profiliertesten Film- und Theaterschauspielern und wird Turgeniew seine Stimme leihen.


LEBENSSTATIONEN
Orgelwerke Bachs in der Abfolge seiner Wirkungsstätten

Johannes Götz, Orgel
Johannes Adam, Moderation



Die Orgel und Barockgroßmeister Johann Sebastian Bach gehören untrennbar zusammen. Wir kennen die Meisterwerke des bedeutendsten Orgelkomponisten aller Zeiten, bewundern bei ihm Qualität und Umfang des Schaffens.
Umso spannender wird jetzt das Konzert „Lebensstationen“: In der Abfolge der beruflichen Stationen Bachs (Arnstadt, Mühlhausen, Weimar, Köthen, Leipzig) erklingen Meisterwerke und Preziosen, unter anderem die Passacaglia c-Moll und Fantasie und Fuge g-Moll. Anhand dieser klingenden Biographie wird die Entwicklung der Bach’schen Orgelkunst nachvollziehbar. Zudem wird ein musikalisches Porträt der beiden in der Barockkirche St. Peter vorhandenen Orgeln gezeichnet. Durch das Programm führt Kulturredakteur und Orgelspezialist Johannes Adam.



Musica Crucis
Werke von Melchior Franck, Heinrich Schütz und Felix Mendelssohn Bartholdy

St.PeterConsort
Konrad Wiemann, Percussion
Ekkehart Bechinger, geistliche Impulse
Johannes Görz, Leitung


Am Karfreitag, 19. April 2019 um 17 Uhr findet in der Barockkirche St. Peter eine „Musica Crucis“ statt. Diese ungewöhnliche und eigene Form des Gedenkens an den Leidensweg will die Balance zwischen Musik und Wort neu ausloten, Leid und Leidenschaft mit hoffenden Perspektiven verknüpfen. Das Vokalensemble St.PeterConsort unter Leitung von Johannes Götz wird Vertonungen der Schriftlesungen des Karfreitags aufführen. Traditionell erklingt am Karfreitag die Passion nach Johannes. In der Barockkirche ist sie diesmal in der Vertonung von Heinrich Schütz zu hören, einer Komposition, in der sich Dramatik und Klarheit miteinander verbinden. Flankiert wird dieses Zentrum von der Vertonung zweier Texte aus dem Alten Testament: den Liedern vom Gottesknecht beim Propheten Jesaja, in denen sich das Schicksal Jesu gleichsam spiegelt. Diese Texte sind eindrucksvoll komponiert von Melchior Franck. Der Percussionist Konrad Wiemann wird die kurzen Motetten mit den Mitteln des Schlagzeugs kommentieren. Als Abschluss und Höhepunkt erklingt der vom jüdisch- protestantischen Komponisten Felix Mendelssohn vertonte Psalm 22, den Jesus am Kreuz gebetet hat. Ekkehart Bechinger, neuer Direktor des Geistlichen Zentrums St. Peter, wird in geistlichen Impulsen zum Nachdenken über Gottes- und Menschenbilder anregen. Die Veranstaltung dauert eine Stunde, der Eintritt ist frei.


Festliche Barockmusik zur Osterzeit
Werke von Heinrich Ignaz Franz Biber, Georg Philipp Telemann und Johann Sebastina Bach

Kammermusikensemble Arco Musicale Stuttgart

Die fünf Musikerinnen und Musiker machen virtuos den großen Reichtum und die Vielfalt barocker Kammermusik einem breiteren Publikum zugänglich:

Muriel Bardon – Violine
Virginie Wong – Violine
Doris Erdmann – Cello
Hélène Godefroy – Viola da Gamba und Cello
Bernhard Fackelmann – Cembalo



Arco Musicale Stuttgart musiziert im Stil einer historisch informierten Aufführungspraxis auf Originalinstrumenten in verschiedenen Besetzungen und bringt auch verborgene Schätze eher unbekannter Komponisten zu Gehör.

Orgelkonzert „Mit Bach durch die Regio“

Johannes Götz spielt Johann Sebastian Bach und Johann Caspar Kerll an der Ahrend-Orgel

Die neue Ahrend-Orgel auf dem Lindenberg bereichert mit ihrer barocken Klangsprache die Orgellandschaft des Schwarzwalds. Sie lädt ein, sich mit barocker Tastenmusik zu beschäftigen und diese anders zu interpretieren, als dies auf modernen Orgel üblich ist.



Die Konzertreihe „Mit Bach durch die Regio“ ermöglicht es Zuhörern, die Orgelwerke Bachs kennenzulernen, zusätzlich wird in jedem Konzert der Focus auf einen anderen Komponisten gelenkt.
Johannes Götz wird neben Meisterwerken Bachs Orgelmusik von Johann Caspar Kerll spielen. J.C. Kerll (1627-1693) war einer der bedeutendsten Komponisten und ein ausgezeichneter Lehrer. Er studierte u.a. in Rom bei G. Carissimi und wirkte in Wien und München. Er schuf Opern und Kirchenmusik, erhalten geblieben sind vor allem Werke für Tasteninstrumente. J.S. Bach bearbeitete das Sanctus aus Kerlls „Missa superba“ als Sanctus in D-Dur BWV 241.

Konzert in Zusammenarbeit mit dem Schwarzwald Musikfestival

Orgelkonzert „Mit Bach durch die Regio“
Werke von Bach und Marcel Dupré

Michael Schöch, Orgel

Michael Schöch ist ein Ausnahmetalent: Sowohl auf dem Klavier wie auf der Orgel begeistert er sein Publikum auf höchstem Niveau. Der ARD-Preisträger von 2011 leitet eine Orgelklasse am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck und konzertiert in ganz Europa.
Als gefragter Konzertorganist versteht er es bestens, mit seinem virtuosen Spiel und seiner Programmauswahl die Zuhörer zu fesseln.
In seinem Gastspiel steht die Musik Marcel Duprés im Focus: Die „Trois Préludes et Fugues“ op.7 sind eine Hommage an Bach, dokumentieren aber auch Duprés Klangsinn für große Räume und virtuose Gesten.





PLAISIRS CONCERTANTS
Patricia Kopatchinskaja, Violine und
Sol Gabetta, Violoncello
mit der Camerata Bern

Die argentinische Starcellistin Sol Gabetta feierte einen großen Erfolg mit ihrem Konzert in der Barockkirche 2016. Nun kommt sie wieder und bringt ihre Kammermusikpartnerin und Freundin Patricia Kopatchinskaja und das renommierte Kammerorchester Camerata Bern mit.



Zu hören gibt es eine Auftragskomposition:
Ein Doppelkonzert für die beiden Musikerinnen des jungen spanischen Komponisten Francisco Coll, dessen musikalische Dialoge perfekt auf die Musikerinnen abgestimmt sind. Die Camerata Bern wird mit ihrer Leiterin Patricia Kopatchinskaja das Violinkonzert in d-moll von Felix Mendelssohn Bartholdy musizieren. Abgerundet wird das Konzert durch ein weiteres Highlight: Das Konzert in D von Igor Strawinsky, in Hollywood für Paul Sacher und sein Basler Kammerorchester komponiert, knüpft an die Art der Brandenburgischen Konzerte von J.S. Bach an.

Barockkirche
Bachkantate zum Mitsingen
Aufführung: Sonntag, 23. Juni in St. Peter im Gottesdienst um 10 Uhr
BWV 135 „Ach Herr, mich armen Sünder“


Schon der Titel der diesjährigen „Kantate zum Mitsingen“ lädt zu Fragen ein wie: Warum ist bei Bach so oft von Sünde die Rede? Sollten wir beim Text besser weghören, wenn wir die großartige Musik singen und spielen, die der berühmteste Leipziger Thomaskantor im Juni 1724 für seine Gemeinde komponiert hat? In den Rahmensätzen verwendet Bach die berühmte Melodie „O Haupt voll Blut und Wunden. Bildhaft und dramatisch geht es, von Psalm 6 inspiriert, um „Trübsalswetter“ und um die „Freudensonne“.
Die Kantate erklingt als sprachkräftige und klangvolle Predigtmusik und komponiertes Gebet mit Orchester, Vokalsolisten und Tagungschor in der Barockkirche St. Peter auf dem Schwarzwald.



Gustav Mahler

Sinfonie Nr. 4
Kammerfassung von Klaus Simon

Ein himmlischer Ohrenschmaus mit irdischem Buffet
St. PeterConsort
Katharina Persicke, Sopran
Johannes Götz, Leitung


Katharina Persicke

Am Sonntag, den 7. Juli um 17 Uhr erklingt in der Barockkirche St. Peter Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 4. Diese Sinfonie, uraufgeführt 1901, ist Mahlers hellste, seine eingängigste und lichteste. All das ist wahr – und nichts davon stimmt. Mahlers Vierte bleibt rätselhaft, sie sucht nach der Idylle, dem Traum vom Paradies, doch zugleich zieht der Komponist einen doppelten Boden ein, der diese Sehnsucht wieder untergräbt. Der Finalsatz ist ein „Liedfinale“, geschrieben auf das Gedicht „Das himmlische Leben“ aus des Knaben Wunderhorn. „Das Kind erzählt im letzten Satz, wie alles gemeint ist “. „St. Peter im Himmel schaut zu“ ist ein Satz, der inspiriert dieses Werk in der lichtdurchfluteten, hellen Barockkirche von St. Peter aufzuführen.
Die Beschreibung der kulinarischen Köstlichkeiten im himmlischen Leben sollen auch für die Konzertbesucher verkostbar sein: Im Anschluss an das Konzert kann man in den Räumen des Klosters an einem Himmlischen Buffet teilnehmen.

Konzertkarten zu 10 € - 26 € zzgl. VVK / Himmlisches Buffet zu 24 € (limitierte Anzahl) an bekannten Vorverkaufsstellen und www.reservix.de, Abendkasse 16 Uhr

Wir genießen die himmlischen Freuden
Der Küche des Geistlichen Zentrums ist es ein Vergnügen, ein Buffet zuzubereiten, dass die „himmlischen Freuden“ aus des Knaben Wunderhorn im Refektorium des Geistlichen Zentrums kredenzt. Das Buffet kostet 24 € incl. Tafelwasser. Die Plätze sind limitiert und nur bis 30. Juni buchbar. Eine Informationsmail erhalten Sie bis zum 3. Juli.

Refektorium des Geistlichen Zentrums (Foto: L. Rombach)


Internationale Orgelkonzerte St. Peter


Phillipe Emmanuel Haas28. Juli 2019

Philippe Emmanuel Haas, Panflöte /
Johannes Götz, Orgel


Pressebericht >>> (Do, 01.08.2019, badische-zeitung.de)

Dem Basler Panflötisten Philipp Emmanuel Haas kommt das Verdienst zu, sein Instrument in die Szene der „Historischen Aufführungspraxis“ integriert zu haben. Angeleitet von Hans-Martin Linde und Jordi Savall ist er Gast zahlreicher Musikfestivals in Europa, Israel und den USA. Zusammen mit dem Organisten der Barock- kirche, Johannes Götz wird er Werke von Charpentier, Händel, Purcell u.a. darbieten.
 
Johannes Ebenbauer4. August 2019

Johannes Ebenbauer, Wien


Pressebericht >>>
(Mi, 07. August 2019, badische-zeitung.de)


Johannes Ebenbauer lehrt als Professor an der Wiener Musikuniversität Orgel und Improvisation. Der vielseitige Künstler versteht es sehr gut, den Spagat von Lehre und Kunstausübung, Literaturspiel und Improvisation mit Leidenschaft auszuüben. Er spielt ein vielschichtiges Programm mit Werken von Muffat, Bach, Heiller (Tanztoccata!) und Vierne. Als Höhepunkt wird er über Themen von A. Bruckner improvisieren.
 
Ben van Oosten11. August 2019

Ben van Oosten, Den Haag


Pressebericht >>>
(Mo, 12. August 2019, badische-zeitung.de)


Ben van Oosten ist der Grandseigneur der internationalen Orgelszene und einer der bemerkenswertesten Orgelvirtuosen unserer Zeit. Sein Lebensthema ist die symphonische französische Orgelmusik. Unzählige Schallplattenpreise säumen seine Karriere. Von der französischen Regierung hochdekoriert wurde er auch von Königin Beatrix zum Ritter in den Orden der Niederländischen Löwen berufen. Er spielt Werke von Händel, Bach, Mendelssohn, Saint-Saens und Franck.
 
Thomas Ospital18. August 2019

Thomas Ospital, Paris


Pressebericht >>>
(Mi, 21. August 2019, badische-zeitung.de)


Nach seinem spektakulären Gastspiel 2017 freuen wir uns auf ein Wiederhören. Der junge Titulaire der Kirche Saint Eustache in Paris kann auf mehre Preise beim „Grand Prix De Chartes“ zurückblicken. Diese Erfolge haben seine Karriere befeuert – heute spielt er bei den renommiertesten Festivals rund um den Globus. Sein Spiel ist von erlesener Reife und Transparenz. Er wird Werke von Bach, Mozart, Ravel und Debussy spielen.
 
Nathan Laube25. August 2019

Nathan Laube, Rochester / USA


Pressebericht >>>
(Di, 27. August 2019, badische-zeitung.de)


Angesichts der schier endlosen Liste von Konzertsälen und Kathedralen, in denen Nathan Laube gespielt hat, fragt man sich, wie der Professor an der Eastmann School of Music und Dozent am Royal Birmingham Conservatory dies alles so wenige Jahre nach seinem Studium in Stuttgart schaffen konnte. Er fesselt sein Publikum mit berührender Musikalität und technischer Perfektion.
 
Simon Johnson1. September 2019

Simon Johnson, London


Pressebericht >>>
(Mi, 4. September 2019, badische-zeitung.de)


Simon Johnson ist seit 2008 Organist in der St. Paul’s Kathedrale in London, der nach dem Petersdom zweitgrößten Kathedrale Europas. Er spielt dort bei allen wichtigen nationalen Anlässen. Außergewöhnliches Kritikerlob erhielt der brillante Musiker für seine CD-Aufnahmen. Seine DVD, auf der er die Orgel von St. Paul’s präsentiert ist legendär. Er bringt Werke von Bach, Parry, Johnson und C. Franck nach St. Peter mit.

Memorial für Casanova

Karl-Heinz Ott, Texte und Moderation
Beverley Ellis, Cello J
ohannes Götz, Klavier

Der Vorverkauf hat begonnen >>>

Casanova gilt als der berühmteste Verführer aller Zeiten. Angesichts seiner vielen Affären rückt häufig in den Hintergrund, dass er Priester war, Homers „Ilias“ übersetzte, Gott und die Welt kannte, ständig auf Reisen war und sich schließlich zurückzog, um seine Depressionen mit dem Verfassen von Memoiren zu bekämpfen.

Geboren 1725 in Venedig, beginnt er sie nach Ausbruch der Französischen Revolution auf dem böhmischen Schloss Dux zu schreiben. Sie handeln nicht nur von seinen Lüsten und Leidenschaften, sondern von Begegnungen mit Voltaire, Rousseau, Friedrich dem Großen, Cagliostro und Madame Pompadour. Die kolportierten Dialoge sprühen vor einem Witz, in dem ganze Welten aufblitzen.

Karl-Heinz Ott ist Schriftsteller und lebt in der Nähe von Freiburg. Zuletzt erschien sein Roman „Rausch und Stille. Beethovens Sinfonien“. Er wird zusammen mit den Musikern Beverley Ellis und Johannes Götz die Originalität Casanovas ausloten.

Erklingen werden Werke von Vivaldi und Barrière.

Fortbildung für Kirchenmusik und Chorgesang

Eingeladen sind Chorleiter, Organisten, Kantoren und Chorsänger

Tagungsleitung: Meinrad Walter, Eduard Wagner und Johannes Götz



Tagungsablauf:

14:00 Uhr: Begrüßungskaffee
14:20 - 17:45 Uhr: Arbeit in Kursen

Kurs 1: Zukunft der Kirchenchöre von A-Z
Altersstruktur-Zusammenarbeit in der Seelsorgeeinheit
Referent: Prof. Dr. Meinrad Walter, AFK Freiburg

Kurs 2: Vorstellung des neuen Freiburger Orgelbuchs II
Referent: Johannes Götz, Bezirkskantor

Kurs 3: Stimmbildung und Praxis der Chorprobe
Referent: Eduard Wagner, Kirchenmusikdozent

18:00 Uhr Abendessen
19:00 Uhr Gottesdienst in der Barockkirche St. Peter, Mitwirkung der Kurse
20:00 Uhr Ende der Tagung


Kosten: 30,- €
Anmeldung bis spätestens 7. Oktober 2019 mit dem Anmeldeformular >>>

Concert spirituel - Tango Sensations

William Sabatier, Bandoneon
Friedemann Wuttke, Gitarre

Eine musikalische Reise durch die Geschichte des Tango mit berühmten Werken von Astor Piazolla sowie mit Musik von J.S. Bach und Vivaldi

Astor Piazolla, Großmeister und Begründer des Tango Nuevo, war ein begnadeter Bandoneonspieler und zugleich ein außergewöhnlicher Komponist. Er hat den Tango aus den Vorstadtkneipen von Buenos Aires in die internationalen Konzertsäle gebracht, ohne diesem Tanz die Ursprünglichkeit oder die Seele zu nehmen. Aus der einstmals belächelten und sogar verachteten Musik (Pius X. und Wilhelm II. verboten den Tango-Tanz) hat Piazolla eine große Form zeitgenössischer Kunst geschaffen, angereichert mit Einflüssen aus Jazz und der Neuen Musik.



Der französische Bandoneon-Spieler W. Sabatier und der Stuttgarter Gitarrist F. Wuttke sind auf internationalem Parkett unterwegs und feierten mit ihrer Piazolla-Lesart große Erfolge.

Salzburger Weihnacht

Orff auf dem Lindenberg:
Ludus de nato infante mirificus, ein Weihnachtsspiel

Michael Schmitter, Rezitation

Susanne Filser, Gesang
Felix Borell, Geige
Wolfgang Fernow, Kontrabass
Johannes Götz, Orgel

Martin Schmeisser und Susanne Filser, Konzeption und Textauswahl

Maria Lindenberg
Maria Lindenberg
In diesem von Orff selbst getextetem Mysterienspiel entfesselt sich archaisch und wortgewaltig der Weg vom Dunkel ins Licht. Der Mensch ist gezwungen, sich zwischen guten und bösen Mächten eingespannt, für Glaube oder Unglaube zu entscheiden.

Michael Schmitter wird den Text durch rhythmische Sprache, große Dialoge und stille Momente verlebendigen. Martin Schmeisser ist u.a Herausgeber erfolgreicher Weihnachtsliederbücher. Die Musiker Felix Borell (Violine, SWR Symphonieorchester), der zusammen mit Wolfgang Fernow (Bass) ein Improvisationsduo bildet, Johannes Götz (Orgel) und Susanne Filser, die ihren ersten Unterricht noch bei Orff erhielt, interpretieren die „Orffschen Klangwelten” als Improvisationen neu.

Festliches Neujahrskonzert

Johannes Sondermann, Trompete Johannes Götz, Orgel

Es ist eine gute Tradition, das neue Jahr mit einem festlichen und heiteren Neujahrskonzert in der Barockkirche St. Peter zu begrüßen.
Freuen Sie sich mit uns auf glasklare, perlende Trompetenklänge und raumfüllende Orgelmusik – dargeboten von den „due giovanni“ Johannes Sondermann (SWR-Symphonieorchester) und Johannes Götz, dem musikalischen Hausherrn der Barockkirche.

Johannes Sondermann und Johannes Götz