Veranstaltungen 2013

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Konzerte St. Peter
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01.01.

FESTLICHES NEUJAHRSKONZERT

Dienstag, 1. Januar 2013

17 Uhr, Barockkirche

 

Werke von Händel, Rameau, Scarlatti u. a. 

 

Regina Kabis, Sopran 

Johannes Sondermann, Trompete 

Johannes Götz, Orgel 

 

Am Dienstag, den 1. Januar 2013 um 17 Uhr findet das traditionelle Neujahrskonzert in der Barockkirche St. Peter statt. In diesem Jahr wird die festliche Instrumentalkombination Trompete und Orgel erweitert durch Gesang. In der italienischen Barockmusik ist die Kombination von Sopranstimme und Trompetenklang legendär - im herrlichen barocken Kirchenraum wird dies beeindruckend gut zur Geltung kommen. 

 

Johannes Sondermann, Solotrompeter des Symphonieorchesters des SWR Baden-Baden und Freiburg wird zusammen mit Regina Kabis, die als Dozentin an der Musikhochschule Freiburg und als Frontfrau der "Freiburger Spielleyt" wirkt, unter anderem Arien für Trompete, Sopran und Orgel von Alessandro Scarlatti zu Gehör bringen. Johannes Götz, Organist der Barockkirche, wirdauf der Orgel Werke von Jean Philip Rameau interpretieren. Johannes Sondermann und Johannes Götz, die eine langjährigemusikalische Freundschaft verbindet, spielen Werke von Händel und Telemann. An diesem Abend können Sie auch die lang versprochene, in diesem Frühjahr fertiggestellte CD "Trompete und Orgel" derbeiden Musiker u. a. mit virtuosen Trompetenkonzerten von Michael Haydn, Leopold Mozart und Franz Xaver Richter und Orgelwerken von Johann Bernhard Bach, Johann Sebastian Bach und Giovanni Morandi, erwerben und damit einen Beitrag leisten zur dringend notwendigen Renovation der Orgelanlage.



21.04.

Fotos: Leopold Rombach

LATEINAMERIKANISCHE BAROCKMUSIK

Sonntag, 21. April 2013

17 Uhr, Barockkirche  

 

Kammerchor Hochschwarzwald 

Lisa López, Sopran

Myrta Bauer, Violine

Maria Ferré, Gitarre

Ricardo Simian, Zink

Percussions- und Continuoensemble 

Johannes Götz, Leitung 

 

Der musikalische Klang Lateinamerikas wird von Vielen mit Salsa, Rumba und Tango assoziiert. Völlig fremd ist uns dagegen die faszinierende Vielfalt der Barockmusik von Mexiko bis Argentinien. Am Ende des 16. Jahrhunderts legte die katholische Kirche ein gewaltiges Bau- und Bildungsprogramm auf um den Kontinent zu missionieren. Dabei war die Glaubensvermittlung mit Hilfe von Musik sehr erfolgreich. Europäische Musizierweise und die folkloristischen Gebräuche der Ureinwohner mischten sich bald zu einer lebendigen Symbiose. Kreolische und indianische Rhythmen belebten und ergänzten die aus Europa importierten Musikformen und vermitteln auch heute noch eine mitreißende Lebensfreude. 

 

Im Konzert am Sonntag, den 21. April 2013 um 17 Uhr in der Barockkirche St. Peter werden Werke aufgeführt, die die enorme Bandbreite der lateinamerikanischen Barockmusik aufzeigen. Am bekanntesten in Europa ist der aus Italien stammende Jesuit Domenico Zipoli SJ. Er wirkte in Paraguay und schuf Kirchenmusik, die auch lange nach seinem Tod von den Chiquito-Indianern gespielt wurde. 

 

Der Kammerchor Hochschwarzwald wird von ihm eine Messe, einen Marienhymnus und sein Te Deum zu Gehör bringen. Zudem erklingen Werke von Gaspar Fernández, Juan Gutierrez de Padilla und Juan Garcia de Zéspedes. Der Kammerchor wird unterstützt von der Sängerin Lisa Lopéz, dem Zinkenisten Ricardo Simian und der Gitarristin Maria Ferré. Ein Percussions- und Continuoensemble sorgt für Beschwingtheit und abwechslungsreiche Begleitfarben. 



09.05.

ORGELKONZERT

„Mit Bach durch die Regio“ 

 

Donnerstag, 9. Mai 2013

17 Uhr, Barockkirche

Orgelkonzert im Rahmen der Orgelreise "Mit Bach durch die Regio"

Stephen Tharp / New York 

 

Stephan Tharp ist einer der großen Konzertorganisten unserer Zeit. Nach seinen 33 weltweiten Konzerttourneen und mehr als 800 Konzerten in den USA hat er seine internationale Karriere fest etabliert. Er ist in der aktuellen Ausgabe der Who's who für seine ausgezeichneten Leistungen in der Musik aufgelistet. Neben seinen 12 Solo-CDs sind es auch eigene Kompositionen, die den kreativen Musiker auszeichnen.



31.05 – 02.06.

BACHKANTATE ZUM MITSINGEN

Freitag, 31. Mai bis Sonntag, 02. Juni 2013

Katholische Akademie Freiburg

 

"Also hat Gott die Welt geliebt" (BWV 68) 

 

Aufführung am Sonntag, 2. Juni im Gottesdienst um 10:30 Uhr

 

Die 13. Bachkantate zum Mitsingen widmet sich einer überaus freudigen Musik, die der Leipziger Thomaskantor im Mai 1725 komponiert hat. Zwei große Chöre rahmen das vokal-instrumentale Werk, dessen biblische Überschrift aus dem Johannesevangelium stammt. Die Einstudierung der Kantate (Bezirkskantor Johannes Götz) ab Freitagnachmittag in der Katholischen Akademie Freiburg wird ergänzt durch musikalisch-theologische Kurzvorträge (Prof. Dr. Meinrad Walter). Am Sonntag, 10:30 Uhr, erklingt Bachs Musik dann als gottesdienstliche Verkündigung mit Orchester, Vokalsolisten und Tagungschor in der Barockkirche St. Peter.



23.06.

CONCERT SPIRITUEL

"Du hast mein Herz verwundt" 

Musik zum Hohenlied aus der deutschen Renaissance 

 

Franz Vitzthum mit Stimmwerck

 

Sonntag, 23. Juni 2013

17 Uhr, Fürstensaal

 

Das biblische Hohelied ist eine orientalische Liebesdichtung im Alten Testament, die spätere Komponisten und Dichter vielfach angeregt hat. In diesem Concert spirituel erklingt das "Lied der Lieder" in Wort und Ton. Interpreten sind das renommierte Vokalensemble "Stimmwerck" mit dem in St. Peter bereits bestens bekannten Altus Franz Vitzthum, der diesem Quartett ein unverwechselbares Klangbild verleiht. Motetten der Renaissance, unter anderem von Orlando di Lasso und Ludwig Senfl, werden ergänzt durch poetische Auslegungen des Hohenliedes aus der Feder jüdischer wie christlicher Autoren, die Meinrad Walter vorträgt.



14.07.

"VERY BRITISH"

Chorkonzert mit dem St Giles' Edinburgh Cathedral Choir

 

Sonntag, 14. Juli 2013

17 Uhr, Barockkirche

 

Der Chor der St Giles' Kathedrale ist ein Ensemble mit dreißig SängerInnen und singt jeden Sonntag und bei besonderen nationalen Anlassen in der St Giles Cathedral. Die Kathedrale befindet sich in Edinburgh an der Royal Mile und steht somit seit Jahrhunderten im Zentrum der schottischen Geschichte. Der Chor pflegt ein weitgefächertes Repertoire, eine besondere Spezialität ist die romantische Musik Englands. Erleben Sie ein abwechslungsreiches Chorkonzert mit Werken von Purcell, Vaughan Williams, Holst, Finzi und Brahms.



INTERNATIONALER ORGELZYKLUS ST. PETER 2013

21. Juli bis 25. August 2013

jeweils Sonntag 17 Uhr, Barockkirche

 

Seit Jahrzehnten findet im Sommer eine Reihe mit hochkarätigen Orgelkonzerten statt. Interpreten aus verschiedensten Ländern präsentieren ihre Orgelkultur. Eine Novität ist das Zusammenwirken von Harfe und Orgel beim Eröffnungskonzert. Dort werden Werke von Händel, Soler, Debussy u. a.. zu hören sein.


21.07.

Eröffnungskonzert 

Kirsten Ecke, Harfe 

Johannes Götz, Orgel 

 

Werke von Händel, Debussy, Bach, Wagner und Verdi

 

Kirsten Ecke wurde mit 22 Jahren als eine der jüngsten Soloharfenistinnen Deutschlands an das Südthüringische Staatstheater Meiningen berufen, von 1997 bis 2001 war sie Soloharfenistin im Luzerner Sinfonieorchester unter Chefdirigent Jonathan Nott. KIRSTEN ECKE errang bereits zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen. Solo-Recitals und Kammermusiktourneen mit herausragenden Künstlern wie u. a. Klaus Maria Brandauer führten sie ins In- und Ausland. Als Gast erhielt sie regelmäßig Einladungen in bedeutende Orchester wie die Bayerische Staatsoper, das hr Sinfonieorchester, die Staatskapelle Dresden, das Gewandhausorchester Leipzig und das Deutsche Symphonie Orchester Berlin. Kirsten Ecke hatte bis 2006 einen Lehrauftrag für Harfe an der Hochschule für Musik und Theater in München inne. Seit dem Wintersemester 2006 leitet sie die Harfenklasse an der Musikhochschule Freiburg.

 

Johannes Götz studierte an der Musikhochschule Freiburg. Prägende Lehrer waren Prof. Ludwig Doerr (Orgel) und Prof. Stanislav Heller (Cembalo). 1988 beschloss er seine Studien mit dem A-Examen für Kirchenmusik und dem Lehrdiplom für Orgel. 1989-1992 studierte er am königlichen Konservatorium Brüssel bei Hubert Schoonbroodt Konzertfach Orgel. 1992 erwarb er das Solistendiplom. Seit 1992 ist Johannes Götz als Bezirkskantor der Erzdiözese Freiburg im Schwarzwald tätig. In einer weitgespannten Tätigkeit als Dirigent führte er wichtige Werke des oratorischen Repertoires auf. Neben Haydns Schöpfung, Bachs Johannes-Passion und Weihnachtsoratorium auch Brahms-Requiem und viele Orchesterwerke. Er ist für die Ausbildung von jungen Kirchenmusikern zuständig und Dozent bei kirchenmusikalischen Werkwochen. Als Organist der Pfarrkirche von St. Peter begleitet er die Liturgie in einer der schönsten Barockkirchen Süddeutschlands, zudem ist er Leiter des dortigen Konzertzyklus. Als Gründer und Leiter des Festivals "Mit Bach durch die Regio" ist die Musik Bachs einer seiner Schwerpunkte. Sein Repertoire umfasst die Hauptwerke der deutschen und französischen Orgelmusik. Inspirierende Begegnungen hatte er mit den Organisten Gerd Zacher, Gaston Litaize und Rudolph Meyer. Er kommt einer intensiven Konzerttätigkeit nach, Konzerte führten ihn durch ganz Deutschland und in die Schweiz, Niederlande, Belgien, Frankreich, Polen, Italien, Spanien, England, Rumänien, Russland und Sibirien. Johannes Götz stellt mit Vorliebe Bezüge in der Musik abseits der ausgetretenen Pfade von Kompendium und Chronologie her, ein Schwerpunkt ist die Improvisation. Rundfunk und Fernsehaufnahmen sowie CD-Produktionen dokumentieren seine künstlerische Arbeit.



28.07.

ST. PETER (BA)ROCKT

Kevin Bowyer, England 

 

Kevin Bowyer wurde im Januar 1961 in Southend-on-Sea geboren. Er studierte mit Christopher Bowers-Broadbent, David Sanger, Virginia Black und Paul Steinitz. Am Anfang seiner beruflichen Laufbahn gewann er den ersten Preis in fünf internationalen Orgelwettbewerben. Seine Welturaufführung (1987) der zwei Stunden langen solo Orgelsymphonie von Kaikhosru Sorabji, die seit ihrer Veröffentlichung im Jahre 1925 als "unaufführbar" galt, trug dazu bei, seinen Ruf als Spieler zeitgenössischer und technisch äuβerst komplizierter Musik zu festigen. Im Juni 2010 gab er die Uraufführung von Sorabji's Zweiter Orgelsymphonie (1929-'32) in Glasgow und Amsterdam – fast acht Stunden lang, das längste notierte Orgelwerk. Kevin hat Solo- und Konzertaufführungen in den meisten Hauptveranstaltungsorten und Festivals seines Heimatlandes gegeben. Konzertreisen ins Ausland haben ihn durch ganz Europa, Nordamerika, Australien und Japan geführt. Er hat auch eine groβe Anzahl von CDs herausgegeben, von denen viele Preise gewonnen haben. Dazu gehören viele landmark-Aufnahmen zeitgenössischer Musik und auch Aufnahmen des Orgelmusikgesamtwerkes von J. S. Bach (29 CDs), der Orgelmusik von Alkan, Brahms, Schumann, Reubke, Hindemith, Schönberg, Messiaen, Alain, usw. Jonathan Wearn beschrieb Kevin auf dem MusicWeb International als "einer der zähesten und beeindruckendsten Virtuosen der Welt …" und die Zeitschrift Gramophone beschrieb ihn als "einzigartig". Kevin ist ein beliebter Lehrer und hat in vielen Ländern Vorträge gehalten und Meisterkurse gegeben. Er ist Organist and der Universität Glasgow. Kevin's Artikel Die Europäische Orgelmusik des Zwanzigsten Jahrhunderts, welcher in dem Incorporated Association of Organists' Millenium Book erschien und wie ein Theaterstück, das sich in einer Cotwolds Kneipe abspielte, geschrieben war, wurde von einem Kritiker als "einfach der beste literarische Beitrag zur Orgelmusik, den ich je gesehen habe" bezeichnet. Zu Kevin's anderen Interessen gehören vielseitig Lesen, obskure Filme, traditionelle Biere, Malt Whisky und das Meer beobachten. Sein Lieblingszeitvertreib ist das Schlafen.



04.08.

Helmut Binder, Österreich

Helmut Binder, geboren 1961 in Bregenz, studierte von 1976 bis 1980 am Bregenzer Konservatorium und von 1980 bis 1988 bei Peter Planyavsky und Noel Flores an der Musikhochschule in Wien, wo er die Konzertdiplome in Orgel und Klavier erwarb. Er ist mehrfacher Preisträger bei nationalen Wettbewerben und seit über 25 Jahren Hauptorganist an der Bregenzer Herz-Jesu-Kirche, wo er auch eine Konzertreihe als künstlerischer Leiter betreut. 

Rege Konzerttätigkeit führte ihn in viele Länder Europas und nach China. CD-Aufnahmen, unter anderem mit Werken von Franz Schmidt, Sigfrid Karg Elert ,Max Reger und Anton Heiller sind das Resultat der intensiven Beschäftigung mit diesen Komponisten. 

Neben seiner jahrelangen Tätigkeit als Lehrer für Klavier und Orgel an der Musikschule in Dornbirn ist Helmut Binder seit März 2010 Professor am Vorarlberger Landeskonservatorium.



11.08.

Guilio Mercati, Italien 

Werke von Scarlatti, Buxtehude und Reubke

 

Giulio Mercati, geboren in Saronno, nahe Mailand. Bereits im Alter von sechs Jahren wurde er im Klavierspiel unterrichtet von seinem Großvater, M° Lamberto Torrebruno, einer wichtigen Musikerfamilie entstammend. Mercati studierte bei berühmten Musikern, zu seinen Lehrern zählt u. a. Jean Boyer, Olivier Latry, Giancarlo Bardelli. Er studierte neben Orgel auch Cembalo und Komposition. 

Er gibt viele Konzerte als Organist, Cembalist und Dirigent, sowohl in Italien als auch in Europa und Asien. Er studierte nach seiner musikalischen Ausbildung auch Philosophie und Musikwissenschaft an der kath. Universität in Mailand. Als Musikwissenschaftler und Herausgeber ist er der Scala und dem Verdi-Orchester verbunden. Er kommt diversen Lehraufträgen in Musikgeschichte nach. Mercati ist Organist an der Basilika S. Vincenzo in Mailand und Direktor einer Musikschule. Neben seiner weitgespannten, abwechslungsreichen Tätigkeit leitet er einige Musikfestivals.

www.giuliomercati.it



18.08.

Leo van Doeselaar, Niederlande 

Werke von Bach, Sweelinck, Guy Bovet u. a.

 

Leo van Doeselaar studierte Orgel und Klavier am Amsterdamer Conservatorium bei Albert de Klerk und Jan Wijn. Neben den beiden Solistendiplomen empfing er außerdem den Prix d'Excellence für Orgel. 

Nach seinem Studium vertiefte er sich mittels einiger Kurse in 'historisches' Orgelspiel, studierte bei André Isoir französisches Orgelrepertoire und nam bei Malcolm Bilson und Jos van Immerseel Hammerklavier-Unterricht. 

Leo van Doeselaar trat als Orgelsolist mit verschiedenen Orchestern unter Dirigenten wie Ernest Bour, Mariss Jansons, Riccardo Chailly, Charles Dutoit, Claus-Peter Flor, Jean Fournet, Ingo Metzmacher und David Zinman auf. Besonders zum Königlichen Concertgebouworchester unterhält er als Titularorganist des Königlichen Concertgebouws enge Beziehungen. Mit dem Königlichen Concertgebouworchester trat er häufig auf der romantischen Maarschalkerweerd-Orgel solistisch auf und spielte u.a. Uraufführungen von Orgelkonzerten von Sofia Gubaidulina und Wolfgang Rihm. Als Continuospieler hat er mit unterschiedlichen Barockensembles in Westeuropa zusammengearbeitet. Er wirkte an einer großen Anzahl von Festspielen für Alte Musik in Europa und den USA mit. Zusammen mit Wyneke Jordans bildet er ein vielseitig auftretendes Klavierduo. Von ihrem Spiel auf dem Klavier und dem Fortepiano wurden verschiedene CD-Aufnahmen mit Werken von Satie, Dvorak, Ravel, Beethoven und Schubert herausgegeben. 

Darüber hinaus zeigt sich van Doeselaar sowohl auf historischen als auch auf modernen Klavieren als engagierter Kammermusiker und Liedbegleiter. 

Als Orgelsolist, Continuospieler und Pianist machte Leo van Doeselaar eine große Anzahl von CD-Aufnahmen für diverse Labels, u.a. die erste Integralaufnahme der Orgelwerke von Wilhelm Friedemann Bach und Georg Friedrich Händel. Seine Aufnahme mit Orgelwerken von Heinrich Scheidemann (MDG) in der St.Pieterskerk in Leiden wurde 2012 gekrönt mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik. 

Große Konzerttätigkeit, Jurymitgliederschaft bei zahlreichen Orgelfestivals und Meisterkursen führten ihn durch ganz Europa und Asien. 

Er ist Professor für künstlerisches Orgelspiel an der Universität der Künste Berlin und Titularorganist an der Van Hagerbeer-Orgel (1643) in der St.Pieterskerk in Leiden. 

In der 'Oude Kerk' in Amsterdam wurde ihm 2007 der Sweelinckpreis verliehen für seinen großen Verdienst um die niederländische und internationale Orgelkultur.



Pascale Van Coppenolle, Schweiz 

Werke von KomponistINNEN

 

Pascale Van Coppenolle, geboren in Tokio. Orgelstudien bei Prof. Hubert Schoonbroodt am Königlichen Konseravtorium Lüttich, Aufbaustudium Tonsatz und Tonsatzpädagogik an der Musikhochschule Köln. Meisterkurse bei Isoir, Lagacé, Vogel, Tagliavini und Darasse.

Konzerttätigkeit in Europa, USA, Brasilien und Japan. Schwerpunkt alte Musik. Innovative Pädagogik in Theoriefächern mit Spezialgebiet Renaissance-Kontrapunkt. 1994 Diplomarbeit « Verwendung der Orgel in der zeitgenösisschen Musik ». Nach Karriere in Belgien und Luxemburg Organistin an der Stadtkirche Biel und Hauptfachdozierende Orgel und Kammermusik an der Hochschule der Künste Bern. Initiatorin verschiedener Anlässe um die Orgel in der Stadtkirche Biel wie KinderOoooorgel, Mittagsklänge, Seelenklänge, Kunst im Gottesdienst und Abendklänge, mit vielfältigen Programmen unter Einbeziehung verschiedener Kunstsparten (bildende Kunst, Literatur, Tanz, Pantomime usw….) Daselbst Mitwirkung bei der Realisierung der neuen Metzler-Orgel, die, als Weltpremiere, unter Einbeziehung der Forschungsarbeit ihres Vorgängers Daniel Glaus, über ein 4. Manual mit dynamischen Wind verfügt.

 

Pascale Van Coppenolle hat für Radio, TV und Tonträger aufgenommen. In Luxemburg hat sie sich besonders für das historische Orgelerbe interessiert. Ihre diesbezüglichen Studien fanden ein Echo bis nach Japan (in der Zeitschrift Organ Kenkyu). Ihre CD-Einspielung aller 4 historischen Orgeln wurde in der internationalen Presse vielfach gewürdigt.



20.09./21.09.

SZENISCHE BEGEGNUNG "GOTTSUCHE"

mit anschließendem Klosterschmaus

 

Freitag, 20. September und Samstag, 21. September 2013

18 Uhr, Bibliothek

 

Hans J. Ammann, Regie

Johannes Götz, musikalische Gestaltung 

 

Regisseur Hans J. Ammann und Johannes Götz beschäftigen sich mit einigen Schauspielern mit dem mittelalterlichen Text "Quid est Deus? - Was ist Gott?" In dieser szenische Begegnung zwischen Mittelalter und Gegenwart, bei der Musik eine Rolle spielt, ist die Barockbibliothek Ort und Ausgangspunkt der theatralischen "Disputatio". 



06.10.

WANDELKONZERT "NORDLICHT"

Vokalensemble des Konstanzer Münsters

 

Sonntag, 06. Oktober 2013

17 Uhr, Barockkirche und Fürstensaal

 

Onnie Grissom, Klavier 

Leitung Steffen Schreyer 

 

Das Vokalensemble Konstanz unter der Leitung von Münsterchordirektor Steffen Schreyer präsentiert ein zweigeteiltes Programm für das Oktoberkonzert in St. Peter. Es beginnt in der Barockkirche mit Werken von nordischen Komponisten, das Thema Klangkultur ist zentral. Der zweite Teil im Fürstensaal bringt die "Zigeunerlieder" von Johannes Brahms dem "Nordlicht aus Hamburg" sowie die "4 slowakischen Volkslieder" von Bela Bartok zu Gehör. Das Vokalensemble ist ein semi-professionelles Ensemble, das seinen Schwerpunkt vor allem in der A-cappella-Literatur sieht. Die Sänger sind in der Lage, anspruchsvolle Chorwerke aller Epochen aufzuführen. Das Vokalensemble tritt vor allem konzertant in Erscheinung, auch außerhalb der Münsterkonzerte in der näheren und weiteren Umgebung. Münsterchordirektor Steffen Schreyer ist ein Spezialist für nordische Chormusik. Nach seinem A-Examen und Meisterklassendiplom in München studierte er in Stockholm. Der mit Preisen und Auszeichnungen gesegnete Musiker leitet eine Dirigierklasse an der Hochschule für Musik Freiburg und ist bei Radiochören ein gern gehörter Gastdirigent. 



03.11.

CONCERT SPIRITUEL

Scarlatti und Beethoven-Abend

 

Sonntag, 03. November 2013

17 Uhr, Fürstensaal 

 

Alfonso Gómez, Klavier 

 

Domenico Scarlatti (1685–1757) steht mit seinen meisterlichen Klaviersonaten auf der Schwelle zwischen Barock und Klassik. Deshalb erleben wir in diesem Konzert die Geburt der Klaviersonate ebenso wie ihre Vollendung mit Beethovens zweisätzigem Spätwerk opus 111 in c-Moll, das 1822 als seine letzte Klaviersonate entstanden ist. Die geistig-geistlichen Werke werden interpretiert von dem 1978 geborenen spanischen Pianisten Alfonso Gómez. Ihm gelang in den letzten Jahren eine große internationale Karriere mit Wettbewerbserfolgen sowie CD-Einspielungen und Radioaufnahmen. Der besondere Reiz dieses Concert spirituel besteht im Zusammenspiel von Klaviermusik und Rezitation (Meinrad Walter), u. a. aus Thomas Manns berühmtem Musikroman "Doktor Faustus", zu dessen Themen auch Beethovens opus 111 zählt.



17.11.

MEMORIAL für Max Josef Metzger (1887 – 1944)

Ein musikalisch-poetisches Porträt

 

Sonntag, 17. November 2013

17 Uhr, Fürstensaal 

 

Meinrad Walter, Moderation

 

Die Reihe MEMORIAL im Fürstensaal widmet sich dem ökumenischen Friedensvisionär Max Josef Metzger, der 1887 in Schopfheim geboren und 1944 von den Nazis wegen Hochverrat hingerichtet wurde. Im Jahr 2006 wurde der Seligsprechungsprozess für diesen konsequenten Friedenssucher und Priester des Erzbistums Freiburg eingeleitet, der wenige Tage vor seinem Tod noch das österliche Lied "Christ, der Herr, ist auferstanden" verfasst hat. Im Wechselspiel von Wort (Meinrad Walter) und Musik (Bezirkskantor Johannes Götz und Studierende des Instituts für Kirchenmusik der Musikhochschule Freiburg) entsteht ein Lebensbild von Max Josef Metzger, dessen Ideen, etwa zu einem ökumenischen Konzil für die Einheit der Christen, seiner Zeit weit voraus waren.



So finden Sie uns

Bezirkskantorat St. Peter

Klosterhof 2 

79271 St. Peter

Tel.: 07660 - 910110

Mail: info@barockkirche-st-peter.de

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CD: Trompete und Orgel

Johannes Sondermann (Trompete)

Johannes Götz (Orgel)

Werke von L. Mozart, J.B. Bach, M. Haydn, J.S. Bach, F.X. Richter, G. Morandi, G. Verdi

Hörbeispiel: Giovanni Morandi (1777 - 1856) 

Rondo Con Imitazione De' Campanelli

Johannes Götz, Orgel