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Barockkirche St. Peter

DruckenSommerliche Orgelkonzerte 2013


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Leo van Doeselaar, Niederlande
Sonntag, 18. August 2013, 17 Uhr


  Jan Pieterszoon Sweelinck
(1562 - 1621)
Variationen über "Ick voer al over Rhijn"
     
  Bernardo Storace
(±1620/40 - nach 1664)
Toccata in F

La Monica con variazioni
     
  Bert Matter
(*1937)
Fantasia sopra
"Von Gott will ich nicht lassen" / "La Monica" (1992)
     
  Johann Sebastian Bach
(1685 - 1750)
"Von Gott will ich nicht lassen" BWV 658
Canto fermo in Pedal
     
  Felix Mendelssohn Bartholdy
(1809 - 1847)
Variations Sérieuses, op.54 (1841)
Bearbeitung für Orgel von Reitze Smits,
Jan Albert van Eyken (1823 - 1868) und der Konzertgeber
     
  Johannes Gijsbertus Bastiaans
(1812 - 1875) (Mendelssohn-Schüler)
aus Fantasie-Sonate c-Moll
("Jesu meine Freude", 1849):
Satz 5: Allegro impetuoso
     
  Guy Bovet
(*1942)
2 Psalmen:
"Ouvrez les Portes du Saint Lieu"

(Dans le style ancien)

"Du Fond de ma Pensée"

("Aus tiefer Not")
     
  Johann Sebastian Bach "Aus tiefer Not schrei ich zu dir" BWV 686
a 6 in Organo pleno con Pedale doppio
     
  Antonio Vivaldi
(1678 - 1741)
Concerto h-Moll für 4 Geigen, Streicher und Basso continuo ,
opus 3, Nr.10 (RV 580)
von J.S.Bach bearbeitet als Concerto für 4 Cembalos und Streicher
in a-Moll (BWV 1065), wieder für Orgel solo bearbeitet von Guy Bovet
(Allegro) - Largo - Allegro
     
  Guy Bovet Salamanca
aus "3 Préludes Hambourgeois" (1986)
     


Leo van Doeselaar, NiederlandeLeo van Doeselaar

studierte Orgel und Klavier am Amsterdamer Conservatorium bei Albert de Klerk und Jan Wijn. Neben den beiden Solistendiplomen empfing er außerdem den Prix d'Excellence für Orgel.
Nach seinem Studium vertiefte er sich mittels einiger Kurse in 'historisches' Orgelspiel, studierte bei André Isoir französisches Orgelrepertoire und nam bei Malcolm Bilson und Jos van Immerseel Hammerklavier-Unterricht.

Leo van Doeselaar trat als Orgelsolist mit verschiedenen Orchestern unter Dirigenten wie Ernest Bour, Mariss Jansons, Riccardo Chailly, Charles Dutoit, Claus-Peter Flor, Jean Fournet, Ingo Metzmacher und David Zinman auf. Besonders zum Königlichen Concertgebouworchester unterhält er als Titularorganist des Königlichen Concertgebouws enge Beziehungen. Mit dem Königlichen Concertgebouworchester trat er häufig auf der romantischen Maarschalkerweerd-Orgel solistisch auf und spielte u.a. Uraufführungen von Orgelkonzerten von Sofia Gubaidulina und Wolfgang Rihm. Als Continuospieler hat er mit unterschiedlichen Barockensembles in Westeuropa zusammengearbeitet. Er wirkte an einer großen Anzahl von Festspielen für Alte Musik in Europa und den USA mit. Zusammen mit Wyneke Jordans bildet er ein vielseitig auftretendes Klavierduo. Von ihrem Spiel auf dem Klavier und dem Fortepiano wurden verschiedene CD-Aufnahmen mit Werken von Satie, Dvorak, Ravel, Beethoven und Schubert herausgegeben.
Darüber hinaus zeigt sich van Doeselaar sowohl auf historischen als auch auf modernen Klavieren als engagierter Kammermusiker und Liedbegleiter.

Als Orgelsolist, Continuospieler und Pianist machte Leo van Doeselaar eine große Anzahl von CD-Aufnahmen für diverse Labels, u.a. die erste Integralaufnahme der Orgelwerke von Wilhelm Friedemann Bach und Georg Friedrich Händel. Seine Aufnahme mit Orgelwerken von Heinrich Scheidemann (MDG) in der St.Pieterskerk in Leiden wurde 2012 gekrönt mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Große Konzerttätigkeit, Jurymitgliederschaft bei zahlreichen Orgelfestivals und Meisterkursen führten ihn durch ganz Europa und Asien.

Er ist Professor für künstlerisches Orgelspiel an der Universität der Künste Berlin und Titularorganist an der Van Hagerbeer-Orgel (1643) in der St.Pieterskerk in Leiden.
In der 'Oude Kerk' in Amsterdam wurde ihm 2007 der Sweelinckpreis verliehen für seinen großen Verdienst um die niederländische und internationale Orgelkultur.

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