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Barockkirche St. Peter

DruckenInternationale Orgelkonzerte St. Peter 2015

jeweils Sonntag, 26. Juli bis 30. August, 17:00 Uhr, Barockkirche St. Peter
Eintritt: 9 €, FREIER Eintritt für Schüler/Studenten, Vorverkauf zzgl. VVK an BZ-Vorverkaufsstellen und www.reservix.de.
Die Kirche ist ab 16:30 Uhr geöffnet, kostenlose Orgelführung im Anschluss an die Konzerte.




Orgelkonzerte St. Peter 2015Seit Jahrzehnten findet im Sommer eine Reihe mit hochkarätigen Orgelkonzerten statt. Interpreten aus verschiedensten Ländern präsentieren ihre Orgelkultur. Vorgeschaltet ist in diesem Jahr die Weihe der neuen Chororgel (Fa. Rieger, Vorarlberg).
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26. Juli Programm >>>
Pressebericht >>>
Frederic Belli, Posaune, und Johannes Götz, Orgel Im Eröffnungskonzert am 26. Juli um 17 Uhr kann man das erste Mal den Klang der neuen Chororgel und den harmonischen Zusammenklang mit der 2014 revisionierten Hauptorgel erleben. Johannes Götz, Bezirkskantor und musikalischer Hausherr der Barockkirche, wird die neue Orgel präsentieren. Brillianter Bläserklang unterstreicht dabei den Festcharakter dieses Tages – gemeinsam mit Frederic Belli, einem der profiliertesten Posaunisten Deutschlands und Soloposaunisten beim SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, wird Johannes Götz begeisternde Werke von Händel, Mendelssohn, Liszt, Franck und Ropartz darbieten.

Reportage zur Orgelweihe >>>
(SWR2, 27.07.2015)

2. August Programm >>> Colin Walsh, England Mit Colin Walsh kommt am Sonntag, den 2. August ein langjähriger Gastorganist aus Lincoln, England in die Barockkirche. Walshs Orgelspiel ist die perfekte Symbiose englischer Kathedralmusik mit französischer Romantik. Er studierte u. a. bei Jean Langlais in Paris und spielte Werke Messiaens in Gegenwart des Komponisten. Walsh ist Organist an der Kathedrale in Lincoln mit ihrer herrlichen Willis-Orgel und Dozent in Cambridge. Er wird u. a. Werke von Wesley, Franck und Vierne darbieten.
9. August Programm >>>
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Sophie-Veronique Cauchefer-Choplin, Paris Im Konzert am Sonntag, den 9. August wird Sophie-Véronique Cauchefer-Choplin aus Paris zu hören sein. Sie ist seit 1985 nach großer internationaler Karriere die zweite Titularorganistin neben Daniel Roth an der großen Cavaillé-Coll-Orgel in Saint Sulpice in Paris. Sophie-Véronique Cauchefer-Choplin ist zudem eine der besten Improvisatorinnen ihrer Generation. Sie erhielt als erste Frau einen Preis beim internationalen Orgelwettbewerb in Chartres. In ihrem klassischen Programm mit Werken u. a. von Clérambault, Bach und Mendelssohn wird sie als Höhepunkt ihr geniales Improvisationstalent unter Beweis stellen.
16. August Programm >>> Władysław Szymański, Polen Das Konzert am Sonntag, den 16. August wird von Władysław Szymański aus Katowize gestaltet. Er ist Organist an der Adalbert-Basilika in Mikolow und Professor an der Musikhochschule in Katowize. Zudem ist er Dekan der Instrumentalmusikabteilung. Wladyslaw Szymański konzertiert in ganz Europa, ferner macht er Aufnahmen für Rundfunk, Fernsehen und CDs und ist Jurymitglied bei Orgel- und Kompositionswettbewerben. Wladyslaw Szymanski versteht es, romantische Orgelwerke sehr packend darzustellen, seine Virtuosität dient profilierter Interpretation. Im Konzert werden Werke von Bach, Ritter, Nowowiejski und Freyer zu hören sein. Freyers Konzertvariationen über eine Kirchenmelodie von Bortnianski bilden den Höhepunkt russischer Orgelkomposition im 19. Jahrhundert.
23. August Programm >>>
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Simon Johnson, London Im Konzert am Sonntag, den 23. August gibt sich einer der profiliertesten Interpreten aus Großbritannien die Ehre: Simon Johnson, Organist der St. Paul’s Cathedral in London, wo er auch bei königlichen Anlässen Orgel spielt, so wie beim diamantenen Jubiläum der Queen. Außerhalb dieser liturgischen Anlässe ist er ein gefragter und vielbeschäftigter Konzertorganist in ganz Europa und in USA. Er arbeitet regelmäßig mit bedeutenden Orchestern, wie mit dem London Symphony Orchestra und dem Royal Philharmonic Orchestra. Simon Johnson spielte das große Orgelsolo im oskar- und grammygekrönten Musical-Soundtrack für „The Grand Budapest Hotel“. Besonders gespannt sein darf man in St. Peter auf seine Interpretation der Sonate über den 94. Psalm von Julius Reubke.
30. August Programm >>>
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Hana Bartošová, Tschechien Hana Bartošová gehört zu den bedeutendsten Organisten in Tschechien und propagiert tschechische Musik im Ausland. Ihre konzertante Tätigkeit führte sie in fast alle Länder Europas, nach Russland und in zwei Tourneen durch die USA. Bereits während ihrer Studienzeit an der Janácek-Akademie in Brno erhielt sie viele Preise und Anerkennungen bei internationalen Wettbewerben. In ihrem umfangreichen Repertoire widmet sie sich im Besonderen der tschechischen Musik vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik. Hana Bartošová wird im Konzert am Sonntag, den 30. August ein hörenswertes Programm darbieten, das von Werken von Petr Eben umrahmt wird. Zwei Sätze aus dem „Labyrinth der Welt“ und dem „Paradies des Herzens“ sind aus Petr Ebens letztem Orgelzyklus entnommen und zählen zu den Höhepunkten seines künstlerischen Schaffens. Barocke Orgelmusik von Bach, Kuchař, Seger und Vaňhal und eine spätromantische Fantasie von Josef Klička werden dazwischen erklingen.