Veranstaltungen 2026
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Donnerstag, 01. Januar 2026 / 17 Uhr
BAROCKKIRCHE
Festliches Neujahrskonzert:
Mit Pauken und Trompeten
Immanuel Richter, Huw Morgan, Jon Flurin Buchli / TROMPETEN
Alex Wäber / PAUKEN
Johannes Götz / ORGEL
«Jauchzet, frohlocket, preiset die Tage» heisst es im Eingangschor von Johann Sebastian Bachs «Weihnachtsoratorium» – tänzerische Rhythmen treffen auf vitale Virtuosität. Mit diesem Schwung möchten wir auch ins Jahr 2026 starten!
Neben Werken von Johann Sebastian Bach für Orgel solo, die von Bezirkskantor Johannes Götz auf der Klais-Orgel interpretiert werden, erhält die Königin der Instrumente an diesem Abend durch die Kombination mit Pauken und Trompeten wie bei Georg Friedrich Händels «Feuerwerksmusik» geradezu royalen Glanz.
Immanuel Richter, Huw Morgan und Jon Flurin Buchli vom Sinfonieorchester Basel präsentieren die Trompete in ihrer ganzen Vielfalt; Alex Wäber, Solopauker des Kammerorchesters Basel, bringt mit seinen dynamischen Schlägen und Wirbeln die Musik richtig zum Schwingen.
Immanuel Richter
(Foto: Pia Clodi)
Huw Morgan
(Foto: Pia Clodi)
Jon Flurin Buchli
(Foto: Pia Clodi)
Alex Wäber
(Foto: Ketty Bertossi)
Johannes Götz
(Foto: Jessica Alice Hath)
Sonntag, 1. März 2026 / 17 Uhr
BAROCKKIRCHE
Benefizkonzert
„Helfen, fördern, Hoffnung schenken – für Kinder und Tiere im Nordirak“
Kirchenchor St. Peter
Mosaik
Shanty Peter
Kinderchor St. Peter
Unter- und Mittelstufenchor Kolleg St. Sebastian
„Music For A While“
„Vocal Vibes“
Bläserklasse der Abt-Steyrer-Grundschule
Astrid Seizinger, Moderation
Musik kann Herzen öffnen
und Menschen verbinden –
die Abt-Steyrer-Grundschule St. Peter und das Bezirkskantorat
veranstalten dieses Benefizkonzert.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Diese kommen der Partnerschule, sowie dem Aufbau eines Tierheims im Nordirak/Kurdistan als ganzheitliches Sozialprojekt für die jesidische Gemeinde vor Ort, zugute. Beide Projekte stehen für interkulturellen Austausch, Bildung, Nachhaltigkeit und Hilfe zur Selbsthilfe. Mit dabei sind: Kirchenchor St. Peter, Mosaik, Shanty Peter, der Kinderchor St. Peter, der Unter- und Mittelstufenchor vom Kolleg St. Sebastian, die Frauengruppen „Music For A While“ und „Vocal Vibes“, die Bläserklasse der Abt-Steyrer-Grundschule und Astrid Seizinger, Moderation. Die Veranstalter freuen sich auf viele Besucherinnen und Besucher sowie auf Spenden für den guten Zweck. Die Maßnahme wird von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) gefördert.
Sonntag, 15. März 2026 / 17 Uhr
BAROCKKIRCHE
An den Schlaf
Mozart-Requiem und Werke von Verdi, Wolf und Zemlinsky
Siri Thornhill / SOPRAN
Sarah Romberger / ALT
Theo Rohde / TENOR
David Rother / BARITON
Orchester Camerata Freiburg (Leitung Johannes Blumenröther)
Camerata Vocale Freiburg
Winfried Toll / LEITUNG
An den Schlaf
Unter dem Titel „An den Schlaf“ präsentieren Winfried Toll und die Camerata Vocale Freiburg ein außergewöhnliches Konzertprogramm, das den Gedanken an Tod und Vergänglichkeit
im Requiem in d-Moll
von W. A. Mozart aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.
Dem von Mythen und Geheimnissen umrankten Werk stellt Winfried Toll zwei chorsymphonische Kompositionen an die Seite: Verdis letzte Schöpfung Stabat mater sowie Alexander Zemlinskys Psalm 23 „Der Herr ist mein Hirt“.
Darin eingerahmt die Stille der Lieder Hugo Wolfs mit dem eindrücklichen Mörike Text, „An den Schlaf“, interpretiert vom jungen Bariton David Rother.
Im Dialog der Werke öffnet sich ein feines Spannungsfeld von Anspannung, Loslassen und Ruhe – gestaltet von der Camerata Vocale Freiburg, den Solist:innen Siri Thornhill, Sarah Romberger, Theo Rohde und David Rother sowie das Orchester Camerata Freiburg (Leitung Johannes Blumenröther) unter der musikalischen Gesamtleitung von Winfried Toll.
Camerata Vocale Freiburg (Foto: Frank Tusch)
Karfreitag, 3. April 2026 / 17 Uhr
BAROCKKIRCHE
Musica Crucis
Gioachino Rossini: Stabat Mater
In einer Fassung für Vokalensemble, Klavier und Harmonium
von Jaques Lemmens
Vokalensemble:
Elza Loginova und Julia Góra / SOPRAN
Theresa Bertrand und Dariia Holiatina / ALT
Eduard Wagner und Wei-Chieh Tai / TENOR
Sören Thiemann und Lluis Arratia / BASS
Alfonso Gómez / KLAVIER
Severin Zöhrer / HARMONIUM
Johannes Götz / LEITUNG
Lisa Lauer und Ekkehart Bechinger / GEISTLICHE IMPULSE
Passionskonzert mit geistlichen Impulsen
Nach seinem frühen Abschied von der Opernbühne im Jahre 1829 komponierte Gioachino Rossini neben Kammermusik nur noch größer besetzte Kirchenmusik. Zu dieser gehört das „Stabat Mater“, das in zwei Arbeitsphasen zwischen 1831 und 1841 entstand und 1842 in Paris uraufgeführt worden ist. Der Text fasst die Schmerzen Marias angesichts des Gekreuzigten in ein Gebet.
Immer wieder hat die bildreiche Sprache der vermutlich aus dem 13. Jahrhundert stammenden lateinischen Dichtung Komponisten zu Vertonungen inspiriert, darunter große Namen wie Giovanni Battista Pergolesi, Joseph Haydn und nicht zuletzt auch Giuseppe Verdi. In zehn Sätzen vereinigt Rossini unterschiedliche Formen wie „Arie“, „Duett“, „Quartett“ und „Chor“, opernhaft ariose Schreibweise und strengen A-cappella-Stil zu einem der Höhepunkte dieser Gattung.
Die Veranstaltung dauert eine Stunde. Der Eintritt ist frei. Spenden zur Kostendeckung erbeten.
Samstag, 25. April 2026 / 19 Uhr
GOLDENE KRONE ST. MÄRGEN
"Leinen los ..."
Shanty Peter und die
Badweihermatrosengewerkschaftskapelle
Frauenchor „Music For A While“, St. Peter
Johannes Götz / LEITUNG
Klaus Gülker / MODERATION
Aus den Höhen des Schwarzwalds, umgeben von Tannen träumt man schon mal von Weite, Abenteuer und Freiheit des Matrosenlebens. Die christliche Seefahrt und der dazugehörige Unterhaltungssektor stellen ein riesiges Repertoire an Liedern zur Verfügung um diese Sehnsucht zu stillen.
Die Band „Shanty Peter und die Badweihermatrosengewerkschaftskapelle“ setzten dieses Thema in frischer und kreativer Weise um. Die Matrosinnen vom Frauenchor „Music For A While“ brechen musikalisch zu neuen Ufern auf – auch wenn der Käpt'n von Bord geht. Klaus Gülker, SWR-Freiburg Urgestein, fungiert als Lotse im Strom der Melodien.
Impressionen "Leinen Los ..."
(Fotos: Ulrike Ketterer)
Sonntag, 17. Mai 2026 / 17 Uhr
BAROCKKIRCHE
im Rahmen von "Mit Bach durch die Regio" 30 Jahre
Die Vergänglichkeit
Abschiedskonzert Johannes Götz
Werke von Bach (u.a. Kantate 99), Messiaen, Ligeti und Improvisationen
Siri Thornhill / SOPRAN
Theresa Bertrand / ALT
Wei-Chieh Tai / TENOR
Clemens Morgenthaler / BASS
Sandhya Hasswani mit Leonie Huber / REZITATION
Michael Kiedaisch / PERCUSSION
Orchester aus Weggefährt/innen
Joachim Gossmann / Computergenerierte Fassung von Couleé
Johannes Götz / LEITUNG und ORGEL
"Der Sprenger der Grenzen: Johannes Götz, Bezirkskantor in Neustadt und St. Peter, geht"
Badische Zeitung, 14. Mai 2026 / Bettina Schulte
"Große Ehre für Johannes Götz zum Abschied aus St. Peter"
Badische Zeitung, 18. Mai 2026 / Bettina Schulte
Es ist nicht leicht ein Abschiedskonzert zu planen: Komprimierter Aufguss von Vielgespieltem oder Aufbruch zu etwas Neuem? Unter dem Motto „Die Vergänglichkeit“ hat sich Johannes Götz für Werke entschieden, die ihn lebenslang begeistert haben und doch immer wieder neu sind: Bachs Passacaglia als Monument der Variationskunst, Messiaens Vogelgesänge als Ausdruck der Natur, die im Schwarzwald sofort vor der Kirchentüre beginnt.
Auch das Unspielbare soll eine Rolle spielen: Ligetis Couleè erachtet er für einem Menschen nicht spielbar, wenn die Fluidität und Oszillation der Partitur eingelöst werden soll. Hier hilft der Computer - ganz ohne KI. Da ihm Improvisation immer sehr wichtig war, improvisiert er in diesem Konzert zu einem seiner Lieblingstexte: Hebels „Vergänglichkeit“.
Sein Dank gilt allen Menschen, die mit ihm musiziert und ihm zugehört haben. Die Bach-Kantate „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ rundet das Konzert ab.
Leonie Huber und Sandhya Hasswani
(Foto: Roswitha Frey)
Michael Kiedaisch
(Foto: Gregor)
Johannes Götz
(Foto: Jessica Alice Hath)
Samstag, 04. Juli 2026 / 19:30 Uhr
BAROCKKIRCHE
Kammermusik
im Rahmen des 21. Solsberg Festivals zu Gast im Schwarzwald
Karol Szymanowski:
Violinsonate d-Moll, op. 9
Dmitri Schostakowitsch:
Cellosonate d-Moll, op. 40
Mieczyslaw Weinberg:
Klaviertrio, op. 24
Bomsori Kim / VIOLINE
Sol Gabetta / VIOLONCELLO
Yulianna Avdeeva / KLAVIER
Drei Werke von durch gemeinsame Lebensschicksale verbundenen Komponisten, deren Musik für Umbrüche im 20. Jahrhundert steht und herbe Modernität mit spätromantischer Leidenschaft verbindet.
Sol Gabetta ist nicht nur die brillante Solistin auf den Bühnen der Welt, auch im Rahmen der Kammermusik setzt sie Maßstäbe: Das beginnt der Auswahl der Partner/innen: Internationale Spitzenmusiker mit Leidenschaft für die Intimität und Intensität der Kammermusik sind hier an Bord!
Vorverkauf www.solsberg.ch und Reservix-Vorverkaufsstellen
26. Juli bis 30. August 2026
BAROCKKIRCHE
Internationale Orgelkonzerte
St. Peter 2026
Jeweils Sonntag, 17 Uhr
26.07.
Lambert Bumiller / Klavier
Johannes Götz / Orgel
02.08.
Johan Treichel, St. Imier / Schweiz
09.08.
Stephen Tharp, New York
16.08.
Stephan Kreutz, Villmergen
23.08.
Thomas Ospital, Paris
30.08.
Eduard Wagner / Gesang, Freiburg
Severin Zöhrer / Orgel, Bad Säckingen
Jahresprogramm Barockkirche St. Peter 2026 – Änderungen und Ergänzungen vorbehalten
